GV TV 2010 Jahresbericht des Präsidenten

Das Motto am Skiweekend war Flims, Laax,“FALERA“ oder so ähnlich. Zum ersten Mal führte uns Daniel Job in die Sursellva ans Skiweekend. Vom  Anfang an  bis am Schluss einmal mehr ein gelungener Anlass mit diversen Höhepunkten.  Zusammengefasst: Unser Treuhänder fragt mich am darauf folgenden Dienstag: Und, wie war das Wetter? Ich gab ihm zur Antwort: Das kann ich dir beim besten Willen nicht sagen, aber eine Stange Bier kostet im Stall  4.50, in der Crap Bar 6.50 und im Iglu in Flims 6.80.
Am Trainingsweekend, dieses mal wieder in Filzbach, wurde fleissig geübt, geturnt, und gewettet. So kamen wir Älteren in den Genuss von einem erholsamen Bier im temperierten Pool  von unserem Wettswiler Bauer Derrer serviert. Als ich dann am Sonntagnachmittag  unseren Elite-Geräteturner zusehen durfte, wie sie zum letzten Mal Ihre Barrenübung turnten, wusste ich ehrlich gesagt nicht recht, ob sie schon für die Humoreske an der nächsten Turnshow üben, oder ob das, dass neue Barrenprogramm ist. Ich muss aber auch erwähnen, dass der Fortschritt bis zum Turnfest enorm war. Ich habe mir sogar mal überlegt wie gut wären die eigentlich wenn sie das ganze Jahr üben würden????
Die allgemeinen Wettkampf Vorbereitungen fielen dieses Jahr sehr spärlich aus. Entweder passte der Termin nicht, oder es fehlten so viele Turner, dass es sich schlicht weg nicht lohnte, oder es gar nicht möglich war zum Starten. Aus diesem Grund entschloss sich unser Oberturner kurzfristig am Fiirabig- Cup in Fehraltorf teilzunehmen. Somit hatten wenigsten die einen eine Standortbestimmung. Gewisse hatten an diesem Abend sogar eine zweite Standortbestimmung die aber  nichts mit dem Turnen zu tun hat. Allerdings soll auch dieses Metier geübt und trainiert werden. Was mich heute noch interessieren würde: Was hatte dieses Fräulein hinter der Bar, was andere nicht haben???? Genau: sehr schöne Haare!
Am seeländischen Turnfest in Müntschemier mussten wir, wie erwartet, am Sonntag starten, was sicher etwas aussergewöhnlich war für uns. Aber ich muss sagen, ich war sehr positiv überrascht, wie gut wir uns alle im Zaun halten konnten.  Das beweist auch das Resultat: einen 3. Rang in der 1. Stärkeklasse mit der Note 27.18 stand auf der Anzeigetafel bei TV/DTV Birmensdorf. Am Sonntag ging auch alles relativ schnell, so schnell, dass gewisse schlichtweg vergessen haben, fertig zu turnen am Reck, damit sie rechtzeitig zum Steinheben kommen. Beim Steinheben bekam er dafür kurzerhand noch einen neuen Namen. Gäll Ernst,  äh Gysel. ACHTUNG, ACHTUNG Bluff des Jahres: Ich habe Vereinsgeschichte geschrieben: Ich war der erste und einzige Steinheberchef, der es geschafft hat mit der  Höchstnote 9.0 mir eine 9.17 gutschreiben zulassen. Das soll mir mal einer nachmachen. Unsere Aerobicgirls waren übrigens auch gut, so gut, dass sie Ihr neues Programm am Nachmittag bei den Showblöcken nochmals zeigen durften. Das Steinheben wollte aber niemand mehr sehen.
Im reinthalerischen Rüti fand unser zweites Turnfest bei schönstem Wetter statt. Zum ersten Mal fuhr unser Jungturnergespann Derrer, Schmid mit Ihrem neuen, auffallend roten Barackenwaagen vor. Ein schönes Gespann, wenn da  dieses nervenaufreibende  5 Klanghorn nicht wäre. Mit einer Note von 26.93 und einem 4 Rang in der 1. Stärkeklasse mussten wir uns auch da nicht verstecken. Der einzige der sich verstecken musste war Gysel. Er wollte nämlich unbedingt in Erfahrung bringen wie der Wettkampfplatz aus  10 Meter Höhe aussieht. Er wählte für sein Vorhaben einen grossen Platzscheinwerfer. Er wurde leider nicht nur von mehreren Dutzend Turner beobachtet, sonder auch von den Securitas – Leuten.  Schon fast traditionsgemäss wenn alle am gleichen Turnfest starten, trafen  sich, im Verlauf vom Samstagnachmittag alle Turnerinnen und Turner, auch die des Männerturnvereins und der Frauenriege bei uns in der Wagenburg, um miteinander ein Glas Wein oder ein Bier zu trinken. Ich persönlich finde das immer super, denn wir sind eben ein grosse Familie. Der Sonntag verlief wie halt so ein Turnfestsonntag normalerweise verläuft.  Zwei , drei Highlights: “Täfelischlagkontest“, Wasserschlacht, Dani lässt sich hinter dem Toilettenhäuschen verwöhnen oder eben nicht, Ein grosses Plakat mit einem überaus attraktiven Mann, eine Bar, ca. 1 hl Bier, und viel Sonne. Ein turbulenter Ausklang, vor Ort, schloss dann unsere durchaus erfolgreiche Turnfestzeit ab.
Am 8. Juli trafen sich eine gemischte Schar von Ehrenmitgliedern und der Vorstand zu einer speziellen Sitzung mit dem Thema 125 Jahre Turnverein Birmensdorf. Wenn man bedenkt, dass fast dreissig Männer an einem Tisch sassen, um herauszufinden was wir in unserem Jubiläumsjahr so alles machen wollen, verlief die Sitzung meiner Ansicht nach sehr konstruktiv. Stellt Euch mal vor das wären 30 Frauen gewesen!!!!
Das Rangturnen in der gewohnten Art bildete einmal mehr den Abschuss vor den Sommerferien.
Am 28. August gaben sich Dorin Meier und unser Daniel Gugerli in Kappel am Albis das Jawort. An dieser Stelle wünschen wir diesen Beiden nochmals alles Gute und viele schöne Stunden zu zweit, zu dritt oder zu mehr, wer weiss???
Die Turnfahrt führte uns nach einer Besichtigung der sehr interessanten Festung in Vitznau über den Vierwaldstättersee ins Urnerland und später per Furkabahn ins Wallis auf die Bettmeralp. Trottinette fahren, Maienfelder Weisswein Trinken, Bündnerfleisch essen, Krokidock mit erschwerten Bedingungen spielen, Wandern, bzw. Bergsteigen, Bärenstiche verteilen, den andern die Tasche zum Fenster raus werfen und weitere solche lustigen Sachen standen auf dem Programm an diesem wunderschönen Wochenende. Dem Organisator Jörg Hofstetter vielen herzlichen Dank für die tadellose Organisation.
Auch dieses Jahr unterstützen wir den STV am Swisscup mit ca. 20 Einsätzen. “Mannä ich muen schimpfä mit Eu“. Wir waren schlichtweg zu schnell. Da wir im Endeffekt nach Stundenlohn bezahlt wurden, und wir am Sonntag beim Securitias Einsatz anscheinend neu ein warmes Essen bekommen haben, am Rande erwähnt: wir waren ja auch nur 12 Stunden dort,  bekamen wir leider nur einen sehr bescheidenen Beitrag in unsere Kasse. Das Lächeln von Ariella entschädigt ja grausam viel, aber nicht alles. Aber das letze Wort ist da noch nicht gesprochen, wir befinden uns gerade im Gespräch mit den Verantwortlichen. Danke aber trotzdem für Euren Einsatz.
“Die cheibä Büez“ war das Motto der diesjährigen Turnshow. Es wurde fleissig geübt, geturnt, gelacht, geschwitzt und noch ein bisschen gefilmt. Die gemeinsamen Trainings mit den  Geräteturner und den Leicht- und Schwerathleten hatten viel Spass gemacht. Für uns Leichtathleten mal eine etwas andere Erfahrung.  Dass  unsere Turnshow einen guten Ruf hat beweisen die Fakten. 3 fast ausverkaufte Säle, etwa 300 Verkaufte Menüs, und eine Bar die bis weit in die Morgenstunden für das Kopfweh am anderen Tag verantwortlich ist. Für die vielen geleisteten Einsätze und die super Show möchte ich mich an dieser Stelle bei allen Beteiligten bedanken.
Am alljährlichen Unihockey Turnier in Bonstetten war es dieses  Mal etwas anders. Die Vorbereitungszeit war sehr kurz und somit auch die Ambitionen eher gering. Aber wie das halt so ist, wenn man ohne Druck aufspielen kann. Fast hätten wir gewonnen, aber eben nur fast, da half auch unser eigener  Schiedsrichter Max Rüegg, der sich freundlicher Weise zur Verfügung gestellt hat, nicht mehr viel.
Der Chlausabend bei Thomas Rüegg in der neuen Lagerhalle, und das Schlussturnen mit dem Ziel Restaurant Rössli in Aesch bildeten einmal mehr  den Abschluss des Turnerjahres. Diese beiden Anlässe bieten immer wieder  etwas Zeit um über das vergangene Jahr zu philosophieren und zu diskutieren. Den Organisatoren sei gedankt.
Zum Schluss noch dies:
Auf den Teil mit: Ich fordere Euch auf….oder,  wir müssen mehr, oder andere solche Sentimentalen Weisheiten verzichte ich heute im speziellen. Es kommt so oder so wie es muss, und das ist auch gut so. oder anders gesagt:
Jeder macht, was er will. Keiner macht, was er soll. Aber alle machen mit!
Ich bedanke mich für alle geleisteten Einsätze und Ämter, und vor allem bei meinem Vorstand für die gute Zusammenarbeit im Vergangenen Jahr.

Euer Presi  Markus